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Neuron

Aufbau einer Nervenzelle

Der Soma enthält große Mengen von Mitochondrien und Ribsomen, welche ein Anzeichen für intensive chemische Aktivität darstellt.

Aus den Nervenzellkörper erstreckensich nach allen Seiten zahlreiche Fortsätze.
Die kurzen Fortsätze (1 – 12 Stück) nennt man Dendriten, diese nehmen die Informationen,
die von anderen Nervenzellen kommen auf und leiten sie zum Soma.

Der längsten Fortsatz Axon oder Neurit ist bis zu 1 m lang und hat die Aufgabe der Informationsableitung mit längstverlaufenden, parallel angeordneten Neurofibrillen. Hierüber werden die Nervenimpulse weitergeleitet. Es ist von einer Markscheide  aus Myelin umhüllt. Diese Hülle sorgt für die Isolierung gegenüber anderen Neuriten. Im Abstand von ca. 1-3 mm wird die Markscheide durch Einschnürung, die Ranvierschen Schürringe, unterbrochen. Der Nervenimpuls »springt« von Schnürring zu Schnürring. Die Membran des Schnürrings ist auf Erregungen besonders spezialisiert. Wenn das elektronische Potenzial die Schwelle erreicht, wird eine Erregung eingeleite und der Impuls »springt« weiter. Somit sind diese Schnürringe für die Schnelligkeit der Reizweiterleitung entscheidend (bis zu 120m/s). Bei den sogenannten Marklosen Nervenfasern und den Dendriten liegt die Übertragungsgeschwindigkeit durch die fehlende Myelinscheide bei ca. 1m/s. In den als Nerven bezeichneten weißen Strängen liegen vielfach tausende Neuriten mit ihrer Isolierung gebündelt zusammen.

Am langen Ende jedes Axon enthält die Nervenzelle in ihren präsynaptischen Endköpfchen kleine Vesikel mit Transmitterstoffen.
Das Endköpfchen und die anschließende Membran bilden eine Einheit, die Synapse.

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