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Synapse

Synapse

Synapsen sind Verbindungsstellen zwischen den Nervenfaserenden und anderen Neuronen oder Zellen.
Man unterscheidet erregende und hemmende sowie elektrische und (hauptsächlich)chemische Synapsen.
Bei den elektrischen Synapsen wird das Signal direkt von Neuron zu Neuron weitergeleitet.
Die Weiterleitung ist in beiden Richtungen möglich. Beim Menschen spielen die chemischen Synapsen die wesentliche Rolle.

An der Synapse erweitert sich die Nervenfaser und bildet ein Endknöpfchen ( präsynaptisches Element).
In diesen sind kleine Bläschen (Vesikel), in denen eine Überträgerflüssigkeit (Neurotransmitter) gespeichert ist. Die präsynaptische Membran ist von der postsynaptischen Membran durch den synaptischen Spalt (ca~20nm) getrennt. Die postsynaptische Membran besitzt eingebettet in die Zellmembran Rezeptormoleküle.
Die Erregungsübertragung erfolgt an chemischen Synapsen immer in eine Richtung (Ventilfunktion), nämlich immer von der präsynaptischen auf die postsynaptischen Seite. Nach Ende der Reizübertragung wird der Transmitter durch enzymatischen Abbau oder Rücknahme in das präsynaptische Element zurückgeführt.
Diese Vorgänge können durch Psychopharmaka beeinflusst werden.

Synapsen die auf der Empfängerseite ein neues Aktionspotenzial hervorrufen, nennt man erregende Synapsen. Daneben gibt es noch eine andere Art, die so genannten hemmenden Synapsen.

Hemmende synaptische Verbindungen dienen:

zur Unterdrückung überflüssiger und überschießender nervöser Erregungen. Ohne diese Hemmvorgänge käme es zu einer lawinenartigen Ausbreitung der Erregung im ZNS (Strychnin, Tetanus)

zur Verbesserung der Kontrastierung und Empfindlichkeitsregulierung.

 

Es werden 2 Formen synaptischer Hemmung unterschieden:

Postsynaptische Hemmung:

 

Durch Einwirkung des Transmitterstoffes kommt es zu einer Erhöhung des Ruhepotenzials
(Hyperpolarisation) Die Erregbarkeit der Zelle wird so gehemmt.

Präsynaptische Hemmung:

 

Ein zusätzlicher Neuron bewirkt eine Herabsetzung der Amplitude des ankommenden Aktionspotentials. Dadurch wird die Transmitterfreisetzung reduziert oder verhindert. Durch dieses kann auf der postsynaptischen Seite kein Aktionspotential starten..

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